Aktuelles aus dem Bezirk

Das Projekt der BID-Initiative Spandau hat es geschafft!

Die von Haus & Grund unterstützte BID-Initiative hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um das erste Spandauer BID (und das erste in ganz Berlin!) zu realisieren. Nachdem das Startkapital gesammelt und ein perfekter Aufgabenträger mit Partner für Spandau gefunden worden ist, ist das Projekt durch den Senat in die erforderliche Satzung gegossen worden und wurde zum 01.102017 offiziell gestartet.

Erste (deutliche) Ergebnisse sind bereits zu sehen: Sehen Sie sich bei Gelegenheit die Brückenköpfe der Charlottenbrücke an!

Altes Postgelände

Am 11.11.2016 trat eine hochkarätig besetzte Jury zusammen, um aus 6 in die nähere Auswahl gekommenen Entwürfen namhafter Architekturbüros einen Sieger zu küren. Dieser soll Grundlage für den sog. vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden, mit dem die Bebauung des alten Postgeländes endlich umgesetzt werden soll.

Von 09.00 bis 18.30 Uhr wurden die Entwürfe in einem mehrstufigen Ausschlussverfahren einer ausführlichen Prüfung auf die Zukunftsfähigkeit unterzogen, in der durchaus auch kontroverse Positionen eingenommen wurden. Da das Areal Bestandteil des Sanierungsgebietes Wilhelmstadt ist, wurde die Stadtteilvertretung mit zu gezogen, zwei Vertreter, darunter unser Vorsitzender, Herr Henkel, nahmen am Werkstadtverfahren als beratende Stimmen teil. Die schlussendliche Siegerkürung fiel nicht leicht, bestachen doch beide bestplazierte Vorschläge durch individuelle Highlights, so dass eine Entscheidung erst nach langer Diskussion zustande kam. Am Schluss fiel das Ergebnis aber recht eindeutig aus: Auch die Bürgervertreter konnten sich dem Siegerentwurf wohlwollend anschließen.

Wir freuen uns, dass der Schandfleck endlich beseitigt wird und Spandaus Mitte neu erstrahlen kann!

Zurzeit wird das Gelände, dass weitgehend beräumt ist, als Festplatz genutzt. Am 08.06.2018 findet die Projektpräsentation zur Bebauung statt, ab 14.00 Uhr dann mit einem Tag der offenen Tür!

 

Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in der  Altstadt Spandau:

Wie bekannt, hat Spandau den Zuschlag für das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz bekommen. Die Altstadt mit einigen angrenzenden Gebieten, wie dem Rathausvorplatz, dem Bahnhofsvorplatz und Teilen des Stresows, sind im Fördergebiet erfasst. Das ISEK, das Integrierte Städtbauliche Entwicklungskonzept, wurde im Mai 2015 beschlossen und durch mehrere Bürgerbeteiligungen bereits umgesetzt. Nunmehr ist die  Erhaltungssatzung zur Festlegung der Ziele des Verfahrens gültig: Hier werden auch einige Vorgaben zu zulässigen Werbe- und Baumaßnahmen in der Altstadt gemacht!

Ausserdem wurde die Altstadtvertretung,  und eine Jury für den Gebietsfonds in der zweiten Amtszeit gewählt. Herr Henkel ist im November erneut in das Sprechergremium der Altstadtvertretung gewählt worden.

Hier finden Sie weitere Informationen: Städtebaulicher Denkmalschutz

 

 

 

 

Infos zu den Spandauer Flüchtlingsunterkünften:

Was passiert in der Mertensstraße?
In der ehemaligen Zigarettenfabrik (BAT) ist die Unterkunft kurzfristig eingerichtet worden. Näheres hier:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/ehemalige-bat-zigarettenfabrik-neues-fluechtlingsquartier-in-hakenfelde/12463006.html

Am Beispiel eines bereits genehmigten Containerdorfes erläutert:

Was ist ein „Containerdorf“?

Auf dem Grundstück Alfred-Randt-Straße 19 werden zwei je dreigeschossige Gebäude in Containerbauweise errichtet. Bei der Containerbauweise handelt es sich um eine Stahl-Rahmen-Tragkonstruktion. Die Außenwände sind mit profiliertem, verzinktem und farblich beschichtetem Blech verkleidet. Die Gebäude enthalten Wohnräume, Sanitäreinrichtungen, Aufenthaltsräume, ein Kinderspielzimmer sowie Räume für das Personal. Behindertengerechte Zugänge sind vorhanden. Im Außenbereich des Geländes, der mit einem Doppelstabmattenzaun eingefriedet wird, sind ein Spielplatz, Müllentsorgungsplatz sowie Fahrradstellflächen vorgesehen. Bauherr der neuen Unterkunft in der Alfred-Randt-Straße 19 ist das LAGeSo. Mit dem Betrieb wird der gemeinnützige Internationale Bund (IB) betraut. Zusätzlich werden Mittel aus dem Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren bereitgestellt, die die Stadtteilarbeit vor Ort unterstützen sollen (Träger: offensiv’91 e.V.). Einmal jährlich werden die Qualitätsstandards der Unterkünfte überprüft und eventuelle Mängel nach Vereinbarung behoben. Die Qualitätsstandards für Gemeinschaftsunterkünfte können online auf den Internetseiten des LAGeSo eingesehen werden. (Auszug von: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ueber-den-bezirk/refugees-welcome/allgemeines/artikel.230653.php)

 

Wer hilft direkt?

Wilhelmstadt-hilft ist eine Gruppe von engagierten Menschen, die den Menschen in der Notaufnahmeeinrichtung „Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne“ in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31, 13581 Berlin solidarisch helfen und ihnen so einen Start in ihrer neuen Heimat ermöglichen möchte.
Sie ist erreichbar unter: https://www.wilhelmstadt-hilft.org/

 

Die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) e.V. fördert durch pädagogische Projekte und Maßnahmen die Verbesserung der Situation von benachteiligten Personen: https://giz.berlin/

 

Flüchtlinge willkommen – Berlin hilft

Das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Berlin zur Unterstützung von Flüchtlingen ist enorm.  In allen Stadtbezirken haben sich Initiativen gebildet, die die Bereitschaft zum Ehrenamt koordinieren.

Eines der vielen Zentren zur Unterstützung ist der Berliner Flüchtlingsrat, der auf seiner Homepage eine übersichtliche Zusammenstellung der Möglichkeiten zum Engagement veröffentlicht:
http://www.sekis-berlin.de/Fluechtlinge-willkommen.1555.0.html